Portfolio Deep Dive
Im Gespräch mit Thomas Lösch – Der neue Geschäftsführer der Planatol GmbH stellt sich vor

Herr Lösch, Sie sind seit Kurzem Geschäftsführer der Planatol GmbH. Wie blicken Sie auf Ihre ersten Wochen zurück?
TL: Die ersten Wochen waren ausgesprochen positiv. Ich wurde sehr offen empfangen und habe ein Team kennengelernt, das nicht nur über tiefgehendes technisches Know-how verfügt, sondern sich auch durch hohe Identifikation mit dem Unternehmen auszeichnet. Planatol verbindet technologische Kompetenz mit einem starken Kundenfokus – das ist eine hervorragende Grundlage, um gemeinsam erfolgreich zu wachsen.
Wo sehen Sie aktuell die größten Chancen für Planatol – und welche Themen haben für Sie Priorität?
TL: Planatol hat sich innerhalb einer Nische als Spezialist für hochwertige Klebstoffe und Auftragssysteme hervorragend positioniert. Der Ausbau dieser Positionierung ist ein zentrales Thema. Gleichzeitig wollen wir gezielt in Innovation, Kundenorientierung und operative Effizienz investieren. Ziel ist es, sowohl die technische Exzellenz als auch die Marktpräsenz weiter zu stärken. Dabei liegt mir besonders daran, die Organisation sowie Prozesse klar und zukunftsorientiert zu gestalten. In diesem Zusammenhang gilt es auch, nach einigen Wechseln auf zentralen Führungspositionen, Stabilität und Verlässlichkeit im Managementteam zu schaffen, um sowohl nach innen wie auch nach außen Vertrauen zu schaffen.
Welche mittel- bis langfristige Entwicklung streben Sie für das Unternehmen an?
TL: Planatol soll sich in den kommenden Jahren als führender Anbieter für spezialisierte Klebstofflösungen weiter etablieren – mit internationaler Ausrichtung, einem klaren Qualitätsversprechen und einem integrierten Systemgedanken aus Klebstoff und Auftragssystem. Wir wollen unsere Position in allen bestehenden Märkten national und international ausbauen, um optimale Voraussetzungen für nachhaltiges, profitables Wachstum zu schaffen. Dabei steht eine ausgewogene Balance unseres Endmarkt- und Ländermixes mit weniger starker Abhängigkeit von der (deutschen) grafischen Industrie im Fokus. Gleichzeitig möchte ich eine Unternehmenskultur fördern, die Innovation und Veränderungsbereitschaft ebenso unterstützt wie Verlässlichkeit.
