Blue Cap AG erwirbt Janoschka AG und passt Prognose transaktionsbedingt an

07.05.2026 - 00:43
Veröffentlichung von Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014

München, 07 Mai 2026 Die Blue Cap AG („Blue Cap“) hat heute mit Mitgliedern der Gründerfamilie und der Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft Süd Beteiligungen GmbH (SüdBG) einen Kaufvertrag zum Erwerb von 100 % der Aktien an der Janoschka AG („Janoschka“) und mittelbar ihrer Tochtergesellschaften geschlossen. Der Kaufpreis teilt sich in drei in etwa gleich große Zahlungen auf, wovon zwei von der Erreichung vereinbarter Erfolgsziele in den Geschäftsjahren 2026 und 2027 der Gesellschaft abhängig sind. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Vertraulichkeit vereinbart. Zudem ist vorgesehen, im Zusammenhang mit dem Vollzug die bestehende Konsortialfinanzierung der Janoschka in vermindertem Umfang fortzuführen. Der Refinanzierungsbeitrag der Blue Cap entspricht in etwa dem beim Vollzug zahlbaren Kaufpreisbetrag. Der Kaufpreis und der Refinanzierungsbeitrag der Blue Cap sollen aus vorhandener Liquidität und bestehenden Kreditlinien finanziert werden.

Janoschka mit Sitz in Kippenheim, Baden-Württemberg, deckt als One-Stop-Anbieter die gesamte Prepress-Wertschöpfungskette des Verpackungsdrucks ab: Von der Verpackungsentwicklung und Designadaption bis hin zur Werkzeugherstellung. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.500 Mitarbeitende und betreibt Produktionsstätten in 12 Ländern, darunter Europa, Asien sowie Nordamerika. Im Jahr 2025 hat das Unternehmen einen Umsatz von rund EUR 90 Mio. erwirtschaftet.

Der Vollzug der Transaktion steht noch unter aufschiebenden Bedingungen, einschließlich der Anpassung der Konsortialfinanzierung der Janoschka, der Erteilung bestimmter Zustimmungen sowie der Durchführung bestimmter operativer Maßnahmen. Nach Vollzug würde Janoschka vollkonsolidiert und Umsatz sowie Ergebnis des Blue-Cap-Konzerns signifikant erhöhen. Unter Berücksichtigung der erwarteten Transaktion passt Blue Cap ihre Prognose für das Gesamtjahr 2026 an. Der Vorstand erwartet nun unter der Annahme eines erfolgreichen Vollzugs für die fortgeführten Geschäftsbereiche einen Konzernumsatz für das Gesamtjahr 2026 in einer Bandbreite von 170 - 190 Mio. Euro (zuvor 120 - 140 Mio. Euro) und eine Adjusted(1) EBITDA-Marge von 7,5 - 8,5 % (zuvor 5,0 - 6,0 %). Janoschka fließt hier nach einem Vollzug der Transaktion anteilig für das Geschäftsjahr 2026 ein.

(1) Adjustments: Bereinigt um außergewöhnliche, periodenfremde sowie sonstige Effekte aus Reorganisationsmaßnahmen und Einmaleffekte

Guten Tag, mein Name ist Annika Küppers

Investor Relations & Corporate Communications


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